Zum anderen gibt  in unserer Gemeinde inzwischen seit 18 Jahren ein Modell für die Konfirmandenzeit, in dem die Kinder schon mit 9 oder 10 mit der Konfirmandenzeit beginnen, also während sie in der 4. Klasse sind.

Anmeldung für die kleinen Konfirmanden (KU 2022): Dienstag, den 6.6. und Mittwoch, den 7.6. jeweils 16.-19.00 Uhr im Kirchenbüro, Bei der Flottbeker Kirche 2

Eltern- und Informationsabend am 20. 06.2017 um 20.00 Uhr BEi der Flottbeker Kirche 2

 Im Folgenden versuchen wir Ihnen und Euch einen kleinen Einblick in dieses Modell zu verschaffen.  Diese Konfirmandenzeit wird von Pastorin Lohse begleitet, im letzten Jahr von Diakonin Lützenkirchen und Jugendleitern.

1. Vorkonfirmandenzeit

Die Vorkonfirmandenzeit dauert ein Jahr und beginnt für die Kinder schon mit neun bzw. zehn Jahren (4. Grundschulklasse).  Gegen Ende der dritten Klasse schreiben wir Familien an und verteilen Flyer mit diesen Informationen in den Grundschulen.

2. "Zwischenzeit"

Es folgt eine dreijährige Zeit, in der an  Projekten und Veranstaltungen der Gemeinde teilzunehmen, angeboten wird,  um sie näher in der Blick zu kommen. Jährliche Treffen (mindestens eins) in der Gruppe gehören verbindlich dazu und die Teilnahme an einem Studientagen im Jahr, sowie vier Termine zum Kennenlernen einer gemeindlichen Gruppierung (Fairer Handel und Partnerschaften, Leben im Alter, Junge Gemeinde)  am Ende der Zwischenzeit

3. Hauptkonfirmandenzeit

Mit dreizehn bzw. vierzehn Jahren bereiten sich die Jugendlichen in einem weiteren Abschnitt auf die Konfirmation vor, der in der Regel nach den Sommerferien beginnt, eine Reise in Herbstferien mit einschließt und mit der Konfirmation nach nicht ganz fünf Jahren endet.

Die Konfirmandenzeit umfasst also genauso viel Unterrichtszeit wie bei dem "klassischen" Modell (s.o.),  wird allerdings von dieser  dreijährigen „Zwischenzeit“ unterbrochen. Das „letzte“ Jahr gestalten ebenfalls auf besondere Art. Wir fahren mit den Jugendlichen eine Woche in den Herbstferien vor der Konfiirmation weg,  verbringen  ein Wochenende gemeinsam und einen Studientag. Dazu kommt ein Treffen im Monat von c.1,5 Stunden zu unterschiedlichen Themen und das Angebot von offenen Treffen im Jugendturm.

Was ist das Besondere?

Kinder begegnen der Bibel, dem christlichen Glauben und der Kirche in  unterschiedlichen Lebensphasen. Dabei wird deutlich und spürbar, dass eben unser Glaube nicht statisch ist, sondern sich verändert je nach dem, was wir Menschen in unserem Leben erfahren. Rückbezüge auf die Lerninhalte des ersten Jahres werden im zweiten Jahr vertieft. Im Vorkonfirmandenjahr gibt es noch keine Differenzierung durch den Besuch verschiedener Schularten und die schulischen Belastungen sind relativ gering. In der Zwischenzeit halten wir Kontakt, sind gemeindlich verbunden, im letzten Jahren probieren wir uns als Gemeinschaft aus.

 

Im folgenden beschreibe ich die Vorkonfirmandenzeit näher:

Vorkonfirmandenjahr mit Neun- bis Zehnjährigen

Kinder in diesem Alter stellen Ihre Fragen nach unserer Erfahrung über „Gott und die Welt“ offen und unbefangen. Es ist manchmal für Eltern nicht leicht, auf diese Fragen einzugehen. Wir bieten für die Kinder Gruppen an, die wöchentlich stattfinden – auch in Kooperation mit den Grundschulen. In der Bugenschule Groß Flottbek ist die Konfirmandenzeit in der Schulzeit integriert.  Es gibt auch eine Gruppe freitags, die sich monatlich trifft.

Wir laden aber auch  Kinder und interessierte Eltern ein, sich zweimmal im Jahr gemeinsam den Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen und die Bibel als Kraftquelle für den Alltag zu entdecken und zu nutzen. Am Ende des 1. Jahres liegt ein gemeinsames Wochenende. Und wir laden ein zu unseren monatlich stattfindenden Familiengottesdiensten. 

Bisherige Erfahrungen

Eine Gruppe von 46 Kindern  hat gerade ihr erstes Jahr abgeschlossen. Anfang Juni waren wir in Glückstadt und haben dort ein Wochenende gemeinsam verbracht, vier Kinder haben sich dort taufen lassen und wir haben uns intensiv mit dem biblischen Ereignis zu Pfingsten beschäftigt. Wir  suchen unsere Verbindungen zu Gott,  lernen mehr von Jesus kennen und das Buch der Bücher, spüren unseren Ängsten und denen der  Jünger nach und suchen gemeinsam danach, was die biblischen Geschichten mit uns heute zu tun haben. Wir nähern uns dem Vaterunser, feiern zusammen Weihnachten und Ostern und wenden uns den Sakramenten von  Taufe und Abendmahl zu und besuchen, wenn es passt auch den Friedhof.  

Mit denen, die in der „Zwischenzeit“ sind,  waren wir in der Nikolaikirche und im Wasserturm in Elmshorn  und haben in dieser fremden Stadt nach Gottes Spuren gesucht,  wir machen eine alternative Hafenrundfahrt  und waren in der russisch-orthodoxen Kirche. Dazu gibt es jeweilige Thementage, zu denen die Kinder sich in dieser Zeit anmelden können je nach Interesse und Zeit.

Das Leitungsteam  für das  letzte Jahr, bestehend aus der Diakonin, Jugendleitern und mir empfindet gerade die Freizeiten  als eine sehr hilfreiche Zeit, in der wir uns und unseren Glauben mit Zeit und  Spaß nachspüren und ausprobieren können. Die vermehrte Zeit, die die Schulen in Anspruch nehmen, erhöht den zeitlichen Druck auf die Jugendlichen, so dass  wir uns entschlossen haben für „letzte“ Jahr vor der Konfirmation eine 5-7tägige Freizeit in den Herbstferien anzubieten.   

Ich hoffe nun Sie haben Lust bekommen, sich zusammen mit Ihrem Kind oder Kindern und mir auf den Weg zu machen und nach Gott und der Welt, unserer Kirche und uns selbst zu fragen.

Wichtig ist der Elternabend, der üblicherweise im August stattfindet. Auch dort können Sie sich anmelden, es werden die Termine bereit gehalten und dort erfragen wir Bereitschaft und Form Ihrer Mitwirkung.

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